§566 BGB – Kauf bricht nicht Miete

Mehrfamilienhaus mit Mietern verkaufen in Leipzig

Veräußern Sie Ihr vermietetes oder teilvermietetes Zinshaus diskret an einen sächsischen Bestandshalter. Mietverträge laufen unverändert weiter, die Mieterschaft bleibt unbehelligt, Sie erhalten den vereinbarten Erlös ohne Verzögerung.

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Vermietetes MFH in Leipzig verkaufen – rechtssicher und mieterschonend

Beim Verkauf eines vermieteten Leipziger Zinshauses gelten besondere Spielregeln des deutschen Mietrechts und zusätzlich die in Sachsen verlängerte Mietpreisbegrenzungsverordnung. Mieter genießen umfassenden Kündigungsschutz, alle Verträge müssen lückenlos auf den neuen Eigentümer übergehen, und das laufende Mietverhältnis darf durch den Verkauf nicht verschlechtert werden. Genau hier setzt der Direktankauf von P1 Immo an: Wir kaufen Ihr Zinshaus mit allen bestehenden Mietverhältnissen, übernehmen sämtliche Kautionen sowie Nebenkosten-Vorauszahlungen und führen das Objekt langfristig im eigenen Bestand weiter. Sie als Verkäufer erhalten den vereinbarten Kaufpreis – ohne dass auch nur ein einziger Mieter ausziehen, kündigen oder etwas unterschreiben müsste.

§566 BGB im Leipziger Kontext – die rechtliche Grundlage des Verkaufs

Der Grundsatz Kauf bricht nicht Miete nach §566 BGB ist die zentrale Schutzvorschrift des deutschen Mietrechts und gleichzeitig der Hebel, der den Verkauf vermieteter Mehrfamilienhäuser überhaupt erst praktikabel macht. Sobald wir als Käufer im Leipziger Grundbuch eingetragen sind, treten wir kraft Gesetzes in sämtliche bestehenden Mietverhältnisse ein – ohne Zustimmung der Mieter, ohne Vertragsänderung, ohne neue Unterschriften. Bestandsmieten, Kündigungsfristen, Mieterhöhungsspielräume nach §558 BGB, Index- oder Staffelvereinbarungen und alle individuellen Klauseln aus dem Originalvertrag bleiben unverändert. Für Sie als Verkäufer hat das eine sehr praktische Konsequenz: Ab Eigentumsübergang haften Sie nicht mehr für laufende Mietverhältnisse, übernehmen keine Schönheitsreparatur-Streitfälle mehr, müssen keine Betriebskosten abrechnen und tragen kein Mietausfallrisiko. Wir übernehmen sämtliche Pflichten als neuer Vermieter. Eine sauber formulierte Stichtagsklausel im Notarvertrag regelt die Aufteilung von Mietzahlungen, Nebenkosten-Vorauszahlungen und Kautionen exakt zum Tag der Eigentumsumschreibung.

Sächsische Mietpreisbremse – warum sie für Verkäufer eher hilft als schadet

Seit Januar 2026 gilt die verlängerte Mietpreisbegrenzungsverordnung Sachsen bis Juni 2027 unverändert für Leipzig. Sie deckelt Neuvermietungsmieten auf maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete laut Mietspiegel 2025–2027. Auf den ersten Blick wirkt das nach Verkaufshemmnis – tatsächlich ist es für Verkäufer von vermieteten Objekten oft ein Vorteil. Erstens: Bestandsmieten sind nicht direkt betroffen, die Mietpreisbremse greift erst bei Wiedervermietung. Zweitens: Käufer wie P1 Immo kalkulieren ohnehin nicht mit Wunschmieten, sondern mit Mietspiegelwerten – die Mietpreisbremse macht unsere Bewertung also lediglich expliziter. Drittens: Hat das vorherige Mietverhältnis bereits über zehn Prozent über Mietspiegel gelegen, darf die neue Miete in dieser Höhe weitergeführt werden. Und viertens: Bei Erstvermietung nach umfassender Modernisierung greift die Mietpreisbremse nicht – ein Aspekt, der bei sanierten Gründerzeitlern in Plagwitz oder Gohlis bewertungsrelevant wird. Wir berücksichtigen all diese Konstellationen transparent im Faktor.

Diskretion gegenüber Leipziger Mietern – kein Inserat, kein Schild, kein Stress

Eine der unangenehmsten Erfahrungen für Vermieter besteht darin, dass Mieter über Onlineportale wie Immoscout, Immowelt oder Kalaydo plötzlich vom geplanten Verkauf erfahren – mit Innenraumfotos der Wohnungen, Energieausweisangabe und Faktor-Hinweis im Exposé. Das Vertrauensverhältnis ist anschließend kaum reparabel: Stammmieter befürchten Eigenbedarfskündigung durch den Käufer, Sanierungs-Mietsteigerung oder Aufteilung in Eigentumswohnungen und ziehen oft vorzeitig aus. Der reale Verkaufspreis sinkt durch entstehenden Leerstand sofort. Beim Direktankauf von P1 Immo gibt es keine öffentlichen Inserate, keine professionellen Exposés, keine Schilder am Hauseingang und keine Massenbesichtigungen mit fremden Interessenten. Wir besichtigen einmalig Treppenhaus, Heizungsraum und maximal eine Beispielwohnung – idealerweise getarnt als routinemäßige Eigentümerbegehung oder Wartungstermin. Erst nach vollzogenem Eigentumsübergang erhalten die Mieter ein höfliches, juristisch sauberes Anschreiben mit Vorstellung des neuen Eigentümers, neuer Bankverbindung für die Mietzahlungen und Bestätigung, dass alle Vertragsbedingungen unverändert weiterlaufen.

Kautionen, Betriebskosten, Stichtag – die saubere Übergabe in Sachsen

Damit Ihr Verkauf am Notartag wirklich endet, sind drei Bereiche penibel zu regeln. Erstens die Mietkautionen: Wir richten ein neues Mietkautionskonto bei einer sächsischen Hausbank ein und übernehmen alle bestehenden Kautionen treuhänderisch. Sie erhalten eine schriftliche Entlastungserklärung, sodass Mieter Sie ab Stichtag nicht mehr in Anspruch nehmen können. Zweitens die Betriebskosten: Vorauszahlungen werden zum Übergabestichtag taggenau abgegrenzt, noch nicht abgerechnete Nebenkosten gehen anteilig auf uns über und werden direkt mit dem Kaufpreis verrechnet – das vermeidet Nachforderungen oder Rückzahlungen, die Sie ein Jahr später noch von den Mietern erreichen würden. Drittens die laufenden Mieten: Mieten für den Übergangsmonat werden im Notarvertrag pro rata temporis aufgeteilt, ein gesonderter Treuhandkonten-Mechanismus stellt sicher, dass eingehende Mietzahlungen automatisch dem berechtigten Eigentümer zufließen. Unser Notariat erstellt eine vollständige Stichtagsabrechnung, die alle drei Punkte sauber dokumentiert. Damit endet Ihre Vermieterverantwortung mit dem Übergabestichtag wirklich vollständig.

Faktor und Cashflow im Gleichgewicht – Renditeerhalt für den Verkäufer

Voll vermietete Leipziger Zinshäuser erzielen am Markt regelmäßig höhere Faktoren als gleichartige Objekte mit Leerstand. Der Grund liegt in der Investorenlogik: Käufer bezahlen einen klaren Aufschlag dafür, dass Cashflow ab Tag eins fließt und kein Vermietungsrisiko zu tragen ist. Bei Leipziger Mehrfamilienhäusern mit stabiler Mieterstruktur, Bestandsmieten nahe ortsüblicher Vergleichsmiete und überschaubarer Fluktuation rechnen wir mit Faktoren zwischen 19 und 23 mal Jahresnettokaltmiete – je nach Stadtteil und Zustand. Liegen Bestandsmieten 15 bis 25 Prozent unter Mietspiegel, sehen wir – im Rahmen der Mietpreisbegrenzungsverordnung – Hebelpotenzial und zahlen entsprechend mehr. Sonderkonstellationen wie Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss, Garagenhöfe oder Stellplatzflächen werden separat bewertet und addieren sich zum Grund-Faktor. Sie erhalten in jedem Fall eine schriftliche Faktor-Herleitung, sodass nachvollziehbar bleibt, wie sich der angebotene Kaufpreis Position für Position zusammensetzt.

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So funktioniert der Verkauf

In 4 einfachen Schritten zum Verkauf Ihrer Immobilie

1

Eckdaten einreichen

Senden Sie uns Adresse, Wohnflächen je Einheit, Jahresnettokaltmiete und Baujahr Ihres Zinshauses. Eine knappe Mieterliste reicht für die Erstprüfung – Exposé, Hochglanzfotos oder Sachverständigengutachten sind nicht erforderlich.

2

Sächsische Faktor-Einordnung

Unser Investmentteam ordnet Ihr Objekt anhand des Leipziger Mietspiegels 2025–2027, vergleichbarer Stadtteil-Transaktionen und der aktuellen Cap-Rate-Lage in Sachsen ein. Sie erhalten eine fundierte Multiplikator-Indikation.

3

Schriftliches Ankaufsangebot

Nach einer kompakten Begehung von Treppenhaus, Heizungsraum und einer Beispielwohnung legen wir ein bindendes Ankaufsangebot vor – mit transparent hergeleitetem Faktor und festem Kaufpreis in Euro.

4

Notartermin und Auszahlung

Bei Zustimmung übernimmt unser Notariat Vertragsentwurf, Kautionsübernahme und Stichtagsabrechnung. Die Auszahlung erfolgt nach Eintragung der Auflassungsvormerkung – typischerweise binnen vier bis fünf Wochen.

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Kein Makler, kein Stress – Ihre Vorteile im Überblick

💰

Eigenkapital statt Bankenroulette

Wir finanzieren mit Eigenmitteln und vorbereiteten Kreditlinien sächsischer Hausbanken. Keine Bonitätsprüfungen mit offenem Ausgang, keine geplatzten Verträge wegen Finanzierungswiderruf – Vertragsunterschrift bedeutet bei uns Vertragstreue.

📊

Multiplikator nach Cashflow

Unser Angebot leitet sich aus der Jahresnettokaltmiete und einem nachvollziehbaren Faktor zwischen 17 und 24 für Leipzig ab. Sie sehen Position für Position, wie Lage, Mieterstruktur und Sanierungsstand in den Kaufpreis einfließen.

🏘️

Langfrist-Halten statt Aufteilen

P1 Immo ist Bestandshalter mit zehnjährigem Mindesthorizont. Wir teilen nicht in Eigentumswohnungen auf, kündigen keinen Eigenbedarf an und treiben Modernisierungsumlagen nicht zur Mietervertreibung – Ihre Mieter bleiben unbehelligt.

🔐

Keine öffentliche Vermarktung

Weder Immoscout-Anzeigen noch Verkaufsschilder am Hauseingang noch Massenbesichtigungen mit zwanzig fremden Interessenten. Ihre Mieterschaft erfährt erst nach Grundbuchumschreibung vom Eigentümerwechsel – durch ein höfliches Anschreiben.

🧱

Sanierungsstau? Kein Problem

Veraltete Etagenheizungen, Holzfenster aus DDR-Zeit, ungedämmte Dachstühle, fehlende Energieausweise – wir kalkulieren den Modernisierungsbedarf nüchtern in den Faktor ein und kaufen auch Häuser mit erheblichem Investitionsstau.

🤝

Direkter Verhandlungspartner

Sie sprechen ausschließlich mit unserem Investmentteam – nicht mit Maklerketten, Tippgebern oder Untervermittlern. Bewertung, Vertragsverhandlung und Notarabschluss laufen über einen festen Ansprechpartner für Sachsen.

Warum nicht über einen Makler verkaufen?

Der direkte Weg ist oft der bessere

Makler vs. Direktankauf

  • Beurkundung in 4–5 Wochen (statt: Vermarktungszeit oft 8–14 Monate bei MFH)
  • Null Vermittlungskosten für den Verkäufer (statt: Verkäuferprovision 3,57 % zzgl. ggf. Aufschlag)
  • Eine einmalige Innenbegehung durch unser Team (statt: Open-House-Termine mit anonymen Interessenten)
  • Eigenkapital-Käufer ohne Finanzierungsvorbehalt (statt: Käuferfinanzierung scheitert nach Reservierung)
  • Strikte Vertraulichkeit bis Eigentumsumschreibung (statt: Mieter sehen das Inserat in Online-Portalen)
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Was unsere Kunden sagen

Echte Erfahrungen – verifizierte Google Bewertungen

Google Bewertungen
5,0
Basierend auf 3 Bewertungen
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Joachim Steinert in der letzten Woche

Die beiden haben mir extrem schnell weitergeholfen, vielen Dank!

Leonie Fendel vor einer Woche

Sehr schnelle und kompetente Beratung, vielen Dank!

Boy George vor 2 Wochen

Tolle Kommunikation, gute Beratung

Immobilienmarkt Leipzig

Aktuelle Informationen zum Immobilienmarkt in Leipzig

Über Leipzig

Leipzig ist mit rund 633.500 Einwohnern (Stand Anfang 2026) die größte Stadt Sachsens und wirtschaftliches Schwergewicht Mitteldeutschlands. Zwischen 2011 und 2024 wuchs Leipzig schneller als jede andere deutsche Großstadt mit über 500.000 Einwohnern – getragen von BMW-Werk (rund 5.300 Beschäftigte), Porsche-Werk Leipzig, DHL-Hub Leipzig/Halle (etwa 3.600 Mitarbeitende, weltweit größter DHL-Express-Frachtdrehkreuz), Universität Leipzig mit über 29.000 Studierenden, Leipziger Buchmesse, Energiecluster und Logistikbranche. Für den MFH-Markt ist die Stadt durch ihren ausgesprochen mietwohnungsdominierten Bestand bedeutsam: Über 80 Prozent der Leipziger leben zur Miete, der Wohnungsbestand wird stark durch Gründerzeit-Zinshäuser und Plattenbauten der 1970er und 1980er Jahre geprägt. Diese strukturelle Mieternachfrage sichert hohe Vermietungsquoten und stabile Cashflows für Bestandshalter über alle Stadtbezirke hinweg.

633.592
Einwohner

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Immobilienverkauf

Müssen Mieter dem Verkauf zustimmen?
Nein. Mieter haben weder Vetorecht noch Vorkaufsrecht – außer bei Umwandlung in Wohnungseigentum nach §577 BGB, was beim klassischen Bestandshalter-Verkauf irrelevant ist. §566 BGB regelt den automatischen Vertragsübergang ohne jede Mitwirkungspflicht der Mieter.
Kaufen Sie auch, wenn einzelne Mieter im Zahlungsrückstand sind?
Ja. Mietrückstände, anhängige Räumungsklagen oder titulierte Forderungen sind keine Verkaufshindernisse. Wir bewerten solche Konstellationen realistisch und übernehmen das Forderungsmanagement nach Übergabe. Bestehende Forderungen können wahlweise auf uns übertragen oder von Ihnen weiterverfolgt werden – beides regeln wir notariell.
Wann erfahren die Mieter vom Verkauf?
Erst nach Eigentumsumschreibung im Grundbuch und unserem Anschreiben. Notarvertrag, Grundbucheintragung und Mieter-Information werden so getaktet, dass Mieter erst informiert werden, wenn der Übergang vollständig vollzogen ist – typischerweise vier bis acht Wochen nach Beurkundung.
Werden langjährige Stammmieter nach dem Verkauf hochgemietet?
Wir sind Bestandshalter, kein Aufteiler. Mieterhöhungen erfolgen ausschließlich im gesetzlichen Rahmen nach §558 BGB bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete und mit Kappungsgrenze – in Leipzig zudem gedeckelt durch die Sächsische Kappungsgrenzenverordnung. Aggressive Modernisierungsumlagen oder Vertreibungsstrategien sind nicht unser Geschäftsmodell.
Lässt sich auch ein Teil meines Leipziger Bestands verkaufen?
Selbstverständlich. Sie müssen nicht das gesamte Portfolio veräußern – wir kaufen auch einzelne Zinshäuser aus einem größeren Bestand an. Sinnvoll bei Generationenwechsel, Erbteilung, gezielter regionaler Konzentration oder selektivem Abbau von Sanierungsstau-Objekten.

Dann können Sie jetzt direkt die Anfrage starten – wir melden uns mit einer realistischen Ersteinschätzung zurück.

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